Haftpflichtversicherung mal von der anderen Seite – Fortsetzung
Na gut, wenn mir jemand erklärt, es ist ihm egal, was mit ihm geschieht dann ist das zwar zum Augenbrauenrunzeln aber irgendwie doch okay, muss man halt so hinnehmen. Deshalb erkläre ich meinem Haftpflicht-Kandidaten von gestern jetzt mal die Haftpflichtversicherung mal von der anderen Seite. Er möge sich doch mal vorstellen, er verursache aus Versehen einem andern einen Schaden. Meinetwegen er fährt einen Mann mit seinem Fahrrad über den Haufen und der fällt so unglücklich, dass er mit einer Rückenverletzung außerstande sein wird, jemals wieder in seinem Beruf gutes Geld zu verdienen. Jetzt hat er einen Anspruch auf Wiedergutmachung gegenüber meinem “Kunden”.
Und der hebt jetzt die Hände und sagt “sorry, ich hab nichts. Und eine Versicherung auch nicht, müssen Sie wohl zum Sozialamt gehen”. Wenn jemandem diese Gefahr nicht vor Augen ist und er hat deshalb auch keine private Haftpflichversicherung, okay… Aber meinem Haftpflicht Kandidaten hab ich das ja vorher lang und breit erklärt und er hat trotzdem abgelehnt. Und jetzt ist der Schaden da und ein Unschuldiger wird zum Sozialfall durch die Ignoranz eines anderen. Also, ich finde das schon krass unsozial.
Glücklicherweise gibt es heute Versicherungseinschlüsse zur eigenen Haftpflichtversicherung, die einen auch vor solchen ignoranten Menschen schützen. Dazu morgen mehr.

