Private Haftpflicht-Versicherung, die wichtigste Versicherung
Die private Haftpflichtversicherung tritt für Fremdschäden ein. Heißt Dritte werden vor eventuellen Schäden durch den Versicherten geschützt. Bei nicht gerechtfertigten Ansprüchen, die jemand stellt bringt die private Haftpflichtversicherung sogar Rechtsschutz. Denn der Versicherte meldet die Forderungen und die Gesellschaft entscheidet ob sie gerechtfertigt oder ungerechtfertigt sind. Klagt der Dritte dann dagegen, trägt hierbei die Versicherungsgesellschaft das Risiko. Wird der Prozess verloren, werden auch die Kosten übernommen.
Unter diesem Gesichtpunkt ist die private Haftpflichtversicherung unverzichtbar und jeder Haushalt sollte diesen Versicherungsschutz haben.
Die private Haftpflicht greift aber nur für den normalen Alltag. Haus- oder Pferdebesitzer, Motor- und Segelbootfahrer, Bauherren, Öltanks oder Gründstückseigentümer müssen extra dafür eine Versicherungsschutz beantragen. Nicht extra zu versichern sind kleine Tiere wie Meerschweinchen, Katzen und Hamster. Diese sind in der Privathaftpflicht eingeschlossen.
Eigene Schäden sind nicht über die Haftpflichtversicherung abgedeckt, genauso wenig wie Schäden, die Haushaltsmitglieder untereinander anrichten.
Die Deckungssummen für eine private Haftpflichtversicherung sind variabel aber eine Mindestdeckung von 3 Mio. Euro ist heutzutage empfehlenswert (ab 50 € Jahresbeitrag möglich). Aber auch höhere Deckungssummen sind eine Überlegung wert und kosten oft nicht sehr viel mehr. Von der Möglichkeit einer Selbstbeteiligung ist eher abzuraten, da die Beiträge nur unwesentlich reduziert werden.

