Haftpflichtversicherung mal von der anderen Seite

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich im Aussendienst oft in einer Beratung zur KFZ Versicherung über die Haftpflichtversicherung zur Privathaftpflichtversicherung kam und dachte, “Hey, der hat keine Privathaftpflicht, wenn ich ihm mal aufzeige, was das bedeuten kann, wird er das mit Sicherheit einsehen und eine bei mir abschließen”. Dachte ich. Mal ehrlich, wenn man das logisch zusammenfasst und erklärt erstens: in einem unachtsamen Augenblick kann jedem ein Missgeschick passieren und zweitens kann das unter Umständen ein Personenschaden sein und damit sehr, sehr teuer werden und drittens: du musst den dann bezahlen ob du willst oder nicht und wenn du nicht kannst, dann holen die sich das Geld schon, haben ja die nächsten dreißig Jahre Zeit dafür.

Wenn man das erklärt bekommt und es sich dann vorstellt, da muss einem doch Angst und Bange werden. Da muss man doch einsehen, dass sich die 50 Mark im Jahr (inzwischen 50 Euro) lohnen und eine abschließen. Pustekuchen. Was wird der zu mir sagen, nachdem ich das so schön und logisch geschildert habe und auch schon mit der Lösung unterm Arm auf seiner Couch sitze? ” Mir passiert schon nix”. Na, was will man da noch sagen? So etwas hirnloses hab ich selten zuvor gehört, fragt sich, ob mein Gegenüber genügend Intelligenz besitzt, die eine Weiterführung des Gesprächs lohnt. Ich probiere es nochmal. Morgen.

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