Private Haftpflichtversicherung schließt Hunde nur selten ein

In den vergangenen Tagen und Wochen wurde hier im Blog mehrmals darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es heutzutage ist, dass sich Hundehalter im Besitze einer entsprechenden Haftpflichtversicherung befinden. Die Tierhalterhaftpflicht ist ungemein wichtig, schließlich können Hunde für die Entstehung sehr hoher Schäden verantwortlich sein, für welche der Halter haftet.

Mehrere Hundehalter haben uns kontaktiert und meinten, dass sie keine Tierhalterhaftpflicht oder eine Hundehaftpflicht abschließen möchten, weil sie über eine gute Privathaftpflicht verfügen. Daraufhin haben wir uns einige Policen zeigen lassen und genau unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Die private Haftpflichtversicherung bietet keinen ausreichenden Schutz. Abgesehen von ganz wenigen Ausnahmefällen, gilt der Hund nicht als versichert, sodass im Schadensfall auch nicht mit einer finanziellen Unterstützung durch den Versicherer gerechnet werden kann.

All diejenigen, die der Meinung sind, dass ihre private Haftpflichtversicherung auch den Hund einschließt, sollten sich daher noch einmal vergewissern. Es wäre schlimm, wenn es zum Schadensfall kommt und sich erst dann herausstellt, dass die Versicherung keinen ausreichenden Schutz bietet. Besser man sichert sich ab, indem man noch einmal nachsieht und im Bedarfsfall eine separate Haftpflichtversicherung für Tierhalter abschließt.

Tatsächlich ist es zwar so, dass einige private Haftpflichtversicherungen auch Hunde einschließen. Allerdings handelt es sich hierbei fast immer um gezielte Erweiterungen, die am Tarif vorgenommen werden. Oft sind diese Versicherungen im Beitrag auch noch vergleichsweise teuer. Dementsprechend ist es meist besser, sich für eine solide Privathaftpflicht zu entscheiden und anschließend eine separate Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Der Kombinierte Schutz kann günstiger sein und außerdem die bessere Absicherung versprechen.

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