Wassersport: Haftpflichtversicherung muss sein

Erst kürzlich ging es hier im Blog um das Thema Wassersport bzw. um die Nutzung privater Sportboote. Wer sich im Besitz eines motorisierten Boots befindet und dieses auch fährt, sollte unbedingt über den Schutz einer Haftpflichtversicherung verfügen. Schließlich kann es auch auf dem Wasser zu Schadensfällen kommen – und die ziehen oftmals immens hohe Kosten nach sich.

Vor wenigen Tagen hat sich auch die Stiftung Warentest bezüglich dieses Themas zu Wort gemeldet. Im Wesentlichen wurde derselbe Tipp gegeben: Bootsfahrer sollten unbedingt für einen ausreichenden Versicherungsschutz sorgen, damit Haftungsansprüche von Dritten nicht zwangsläufig den finanziellen Ruin bedeuten müssen. Außerdem wurden auch noch praktische Tipps veröffentlicht, die andere Wassersportler ebenfalls berücksichtigen sollten.

Bei vielen Aktivitäten genügt die private Haftpflichtversicherung

Generell kann gesagt werden, dass die Privathaftpflicht bereits einen hervorragenden Versicherungsschutz verspricht. Wer beispielsweise mit dem Ruderboot oder dem Tretboot unterwegs ist, befindet sich mit dem Schutz einer privaten Haftpflichtversicherung auf der sicheren Seite. Auch Schwimmer oder Surfer haben nichts zu befürchten: Solange sie nicht fahrlässig handeln, kann auch ihnen nichts passieren. Im Schadensfall ist auf die private Haftpflichtversicherung absoluter Verlass.

Aufgepasst beim geliehenen Boot

Aufpassen sollten hingegen diejenigen, die kein eigenes Boot besitzen und sich deshalb eines mieten. Ganz egal ob ein Motorboot bei einem Freund kostenlos geliehen oder es gegen Geld gemietet wird: Bevor der Zündschlüssel umgedreht wird, sollte zweifelsfrei geklärt sein, ob ein Versicherungsschutz besteht, der auch für den Bootsführer gilt.

Zwar mag diese Frage so manchem Freizeitkapitän sehr lästig erscheinen, doch letzten Endes geht es darum, dass man ausreichend versichert ist. Im Regelfall bieten die Versicherungen der Bootseigentümer ohnehin einen Schutz. Trotzdem sollte man sich erkundigen, denn in Anbetracht der möglichen Schadenssummen wäre alles andere sehr unvernünftig.

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